Eine Kurzstrecke in einem Berliner Taxi erlaubt keine "fahrgastbezogene Unterbrechung".
Will sagen: Siggi und Rolf müssen beide in die selbe Richtung. Rolf würde aber früher, auf dem Weg und ohne Umweg, aussteigen. Der geehrte Taxifahrer kann (oder will) das im Rahmen einer Kurzstrecke nicht erlauben.
PS: Reicht man dem Herrn Taxifahrer aber ein wenig mehr Geld, behandelt er einen wie Gott in Frankreich.
bin früher öfter mal aufs
Kommentar von finefin (2. Mai 2009 - 10:16)
bin früher öfter mal aufs taxi umgestiegen, wenn ich keine lust aufs Warten auf den Nachtbus in der Kälte hatte.
Aber dieser Kurzstrecken-Tarif ist meiner Erfahrung nach sowieso ein Dorn im Auge der Taxifahrer. Einmal hatte ich vor der Fahrt abgesprochen, dass ich per Kurzstrecke nach Hause gebracht werden wollte. Taxi fuhr los. Am Ziel angekommen hieß es plötzlich: 6 Euro nochwas.
Meinen Einwand, dass wir doch die Kurzstrecke abgemacht hatten, wollte Taxi-Män nicht gelten lassen und verwickelte sich mit mir in eine endlose Diskussion. Während dieser Zeit hätte der Herr mindestens noch einen weiteren Fahrgast mitnehmen können. Ausserdem hat sein Taxi-Unternehmen am nächsten Tag einen stinkigen Anruf von mir bekommen.
Taxifahrer sind schon arme Schweine. Natürlich gibt es auch unter Schweinen Unterschiede: nett, zuvorkommend oder dumm, scheisse!
jo
Kommentar von moons (2. Mai 2009 - 15:20)
jo